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Auf den Spuren von Cowboys & Indianern in Kansas und Oklahoma

 
Für diese von uns empfohlene, rund 1.900 km lange Rundreise sollten Sie sich zwei Wochen Zeit nehmen. Auch wenn diese Region im Herzen der USA nicht wie viele andere Regionen mit einer Vielzahl von Nationalparks werben kann, ist sie doch immer eine Reise wert! Lassen Sie sich verzaubern von dem hier immer noch lebendigen Geist des ursprünglichen "Wilden Westens", oder besuchen Sie eines der zahlreichen Indianerreservate und erfahren dort mehr über die Geschichte der Ureinwohner Nordamerikas.
(1) Kansas City
Dank der recht guten Flugverbindungen von Deutschland aus, eignet sich Kansas City besonders, um hier aus eine Rundreise durch Kansas und Oklahoma beginnen.
In der Stadt finden Sie das hektische Treiben einer Großstadt kombiniert mit der Gastfreundlichkeit einer Kleinstadt.
Bummeln Sie durch Amerikas erstes Einkaufszentrum oder lassen Sie sich während eines Barbecues ein deftiges Steak schmecken. Als besonders gute Reisezeit gilt das Frühjahr von Anfang Mai bis Ende Juni.
(2) Flint Hills Scenic Byway & Tallgrass Prairie National Preserve
Der rund 80 km lange Flint Hills Scenic Byway (US Highway 177) schlängelt sich durch das zentrale Hügelland und durch die Prärie im Norden von Kansas.
Er beginnt bei Council Grove, verläuft oft zusammen mit dem Santa Fe Trail und endet in Cassoday, im Flint Hill Cowboyland. Auf etwa halber Strecke sollten Sie einen Stopp im Tallgrass Prairie National Preserve einplanen. Hier können Sie ein Stück ursprüngliche Prärie besichtigen, wie sie noch vor 150 Jahren weite Teile Nordamerikas bedeckte. Eine von einem Prärie-Ranger geführte Rundfahrt ist absolut zu empfehlen.
 
(3) Dodge City
Dodge City war die letzte große Rinderstadt und zugleich auch eine der mythischsten Städte des Wilden Westens.
Schon von Anfang an hatte die Stadt den Ruf „schlimmste Kleinstadt Amerikas“ zu sein. Sie war ein Symbol für Sittenlosigkeit und Gewalttaten. Viele denken bei Dodge City an die TV-Serie „Rauchende Colts“ oder an so berühmte Revolvermänner wie Wyatt Earp & William „Bad“ Masterson, die hier als Polizisten eingestellt waren. Heute sind das Boot Hill Museum, der Dodge City Trail of Fame, Fort Dodge und das Gunfighter’s Wac Museum die Sehenswürdigkeiten der Stadt.
(4) Oklahoma City
Oklahoma City ist die Hauptstadt des Bundesstaates Oklahoma und auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten zählen der Wild West Vergnügungspark „Frontier City“, das Omniplex-Technikermuseum, der botanische Garten „Myriad Gardens“ und das State Capitol. Außerdem empfehlen wir Ihnen einen Besuch des National Cowboy and Western Heritage Museums und Stockyard Citys, Heimat der ältesten und größten Viehauktionen der Welt!
(5) Route 66 von Oklahoma City nach Tulsa
Die Route 66 galt ab 1926 als eine der ersten durchgehenden Straßenverbindungen zur Westküste der USA. Sie war fast 4.000 km lang und verband Chicago mit Los Angeles. Die verbliebenen Teilstücke der Strecke sind nicht nur für Nostalgiker beliebte Ziele.
Ein besonders gut erhaltenes und schönes Teilstück von rund 200 km führt von Oklahoma City nach Tulsa. Immer wieder kommen Sie an authentischen Trucker-Stopps, den typischen kleinen Motels, Diners und Bars vorbei, die das Flair vergangener Zeiten wieder aufleben lassen.
Unser Tipp: Planen Sie unbedingt einen Stopp im „The Rock Cafe“ in Stroud, auf halber Strecke zwischen Oklahoma City und Tulsa, ein!
(6) Cherokee Heritage Museum im Tahlequah
Im Cherokee Heritage Center haben Sie die Möglichkeit, die Geschichte des ansässigen Indianerstammes vor und nach der Einwanderung der Weißen kennen zu lernen. In zwei unterschiedlichen Dorftypen (Lehm- und Holzhütten) können Sie zusehen, wie sich das tägliche Leben früher gestaltete und wie beispielsweise ein Einbaum entstand. Sie können sich auch im Blasrohr-Schießen versuchen und Stickball, eine Urform aller Spiele mit Ball und Schläger, spielen. Die Führungen und Vorführungen werden von sehr engagierten Stammesmitgliedern abgehalten, die sich freuen, Ihnen die Geschichte ihres Volkes nahe bringen zu dürfen.
 
 
 
 
 
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