Puerto Rico schmeckt nach Geschichte, Hitze und Lebensfreude. Folgen Sie dem Duft von frittierten Kochbananen, frisch gebrühtem Bergkaffee und gereiftem Rum – von Streetfood-Ständen am Meer bis zu traditionellen Küchen in den Bergen. Dieses Highlight zeigt Ihnen, wie Taíno-Wurzeln, afrikanische Aromen und spanische Einflüsse eine Küche formten, die man nicht nur probiert, sondern erlebt.
Wo karibische Aromen auf spanisches Erbe treffen
In Puerto Rico ist Essen mehr als Genuss – es ist Ausdruck von Geschichte, Gemeinschaft und lebensfroher Wärme. Überall auf der Insel duftet es nach gebratenen Kochbananen, Knoblauch und frischen Kräutern, während offene Küchen, Straßengerüche und bunte Märkte Ihr erstes kulinarisches Willkommen bilden.
Auf der Insel verschmelzen indigene Taíno-Traditionen, spanische Kolonialküche und afrikanische Einflüsse zu einer unverwechselbaren kulinarischen Identität: der Cocina Criolla. Im Herzen jedes Gerichts steht Sofrito – eine aromatische Mischung aus Koriander, Culantro, Knoblauch, Zwiebeln und Ají Dulce-Paprika, die in Olivenöl angebraten wird und jedem Gericht seine charakteristische Seele verleiht. Sie werden auf Mofongo treffen, frittierte grüne Kochbananen, die mit Knoblauch und knusprigen Schweineschwarten im Mörser zerkleinert werden. Arroz con Gandules gilt als Nationalgericht – Reis mit Taubenerbsen, der in reichhaltigem Sofrito köchelt und bei jedem Festmahl serviert wird.
Folgen Sie dem Duft: Puerto Ricos Küche unterwegs
Puerto Ricos Küche erschließt sich vor allem unterwegs. Beim Chinchorreo – einer kulinarischen Rundtour von Imbiss zu Imbiss – ziehen Sie etwa in Piñones, Luquillo oder entlang der Küstenstraßen von Stopp zu Stopp. Dort brutzeln Alcapurrias (mit Rindfleisch gefüllte Krapfen aus Yamswurzel), Bacalaítos (knusprige Stockfischfladen) und Empanadillas in heißem Öl – Streetfood, das seit Jahrzehnten die Seele der Insel nährt. Sie genießen frisch gegrillten Fisch und trinken dazu eiskalten Rum oder Medalla-Bier. An Wochenenden lohnt sich ein Abstecher in die Bergregionen: In Guavate und Cayey dreht sich alles um Lechón, langsam über Holzfeuer gebratenes Spanferkel, serviert in einfachen Straßenlokalen mit Musik und Tanz.
Food-Touren in Old San Juan oder Santurce verbinden Streetfood mit Marktbesuchen und erklären Zutaten und Gewürze. In Kochkursen bereiten Sie Klassiker wie arroz con gandules (Reis mit Taubenerbsen) oder mofongo (Stampf aus grünen Kochbananen mit Knoblauch und Schweineschwarten) selbst zu – Schritt für Schritt und immer mit persönlicher Geschichte.
Zwischen Nebelwald und Rumfass
Hoch oben in den nebelverhangenen Bergen von Yauco, Maricao und Adjuntas wächst auf über 850 Metern puerto-ricanischer Arabica-Kaffee. Sein Profil: samtige Textur, Noten von Schokolade und Karamell, angenehm geringe Säure. Yauco, bekannt als „El Pueblo del Café“, steht für Spitzenqualitäten wie den Yauco Selecto, während die Hacienda Caracolillo in Maricao zu den renommiertesten Kaffeefincas der Insel zählt. Im Februar lohnt ein Besuch des Yauco Coffee Festival, bei dem Erntezeit mit Verkostungen, Musik und Kunst gefeiert wird.
Puerto Rico gilt zudem als Rum-Hauptstadt der Welt: Don Q aus Ponce wird seit 1865 von der Familie Serrallés produziert und dominiert den Inselmarkt. In Cataño lädt Bacardí in der „Cathedral of Rum“, der größten Rum-Destillerie weltweit, zum Blick hinter die Kulissen. Und natürlich führt jede Rumspur zur Piña Colada – erfunden entweder 1954 im Caribe Hilton oder 1963 im Barrachina Restaurant. Ein Streit, der sich am besten mit einem Glas in der Hand verfolgen lässt.
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